Zur Startseite
Sprache

Allgemeine Informationen

Was ist PFAPA?

PFAPA ist ein entzündliches Syndrom mit wiederholten Fieberepisoden, meist zusammen mit Aphthen, Halsschmerzen oder geschwollenen Halslymphknoten. Diese Seite bietet Familien und Interessierten eine kurze, verständliche Erklärung.

PFAPA Care auf drei Smartphones: Startseite, Episodenkalender und Temperatureintrag.

Einfach erklärt

PFAPA steht für periodisches Fieber, aphthöse Stomatitis, Pharyngitis und zervikale Adenitis. Es gilt als autoinflammatorisches Syndrom und nicht als ansteckende Infektion. Häufig tritt es in relativ regelmäßigen Episoden auf.

PFAPA ist auch als Marshall-Syndrom mit periodischem Fieber bekannt. Diese Bezeichnung wird als Synonym aufgeführt bei Orphanet · PFAPA (ORPHA:42642) ↗.

Zwischen den Episoden geht es vielen Kindern gut: Sie kehren in ihren Alltag zurück und wachsen wie erwartet. Eine geordnete Dokumentation kann helfen, Muster zu erkennen und Gespräche mit dem Kinderarzt zu unterstützen.

Die wichtigsten Fakten

Die Bedeutung der Buchstaben

PFAPA fasst vier häufige Merkmale zusammen: periodisches Fieber, Aphthen im Mund, Rachenentzündung und vergrößerte Halslymphknoten.

Wie Episoden typischerweise auftreten

Episoden kehren oft alle paar Wochen zurück und können mehrere Tage dauern. Bei vielen Familien wird das Muster recht vorhersehbar.

In der Regel nicht ansteckend

PFAPA wird normalerweise nicht als übertragbare Infektion beschrieben. Trotzdem sollten Symptome ärztlich abgeklärt werden, um andere Ursachen auszuschließen.

Die auffälligsten Symptome

Wiederkehrendes hohes Fieber

Fieber tritt in wiederholten Episoden auf und fällt den Familien häufig am stärksten auf.

Schmerzen oder Entzündung im Rachen

Während einer Episode können Pharyngitis, Rötung oder Schmerzen beim Schlucken auftreten.

Aphthen im Mund

Manche Kinder entwickeln kleine, schmerzhafte Geschwüre im Mund.

Geschwollene Halslymphknoten

Vergrößerte Halslymphknoten werden häufig während der Schübe bemerkt.

Weitere mögliche Symptome

Bei manchen Kindern treten auch Unwohlsein, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen oder Müdigkeit auf.

Wohlbefinden zwischen Episoden

Außerhalb der Schübe fühlen sich viele Kinder wohl und zeigen keine auffälligen Symptome.

Typisches Erkrankungsalter

Häufigster Beginn

PFAPA beginnt meist im frühen Kindesalter, oft zwischen 2 und 5 Jahren und häufig vor dem fünften Geburtstag.

Typischer Verlauf

Bei vielen Kindern werden die Episoden mit der Zeit seltener. Das Syndrom kann im späteren Kindesalter oder vor der Jugend verschwinden.

Nicht immer gleich

Manche Fälle dauern länger an oder treten in höherem Alter auf. Deshalb bleibt die ärztliche Abklärung wichtig.

Wann ärztlicher Rat wichtig ist

  • Bei wiederholtem Fieber Ihres Kindes ist ein Gespräch mit dem Kinderarzt sinnvoll, um die Ursache zu prüfen und andere Erkrankungen auszuschließen.
  • Bei Fieber mit Atemnot, Austrocknung, ausgeprägter Schläfrigkeit oder anderen Warnzeichen sollten Sie dringend medizinische Hilfe suchen.
  • Das Erfassen von Daten, Dauer, Temperatur und Symptomen kann bei der Untersuchung sehr hilfreich sein.

Diese allgemeinen Informationen ersetzen weder eine Diagnose noch die Empfehlungen von medizinischem Fachpersonal.