Die Bedeutung der Buchstaben
PFAPA fasst vier häufige Merkmale zusammen: periodisches Fieber, Aphthen im Mund, Rachenentzündung und vergrößerte Halslymphknoten.

Allgemeine Informationen
PFAPA ist ein entzündliches Syndrom mit wiederholten Fieberepisoden, meist zusammen mit Aphthen, Halsschmerzen oder geschwollenen Halslymphknoten. Diese Seite bietet Familien und Interessierten eine kurze, verständliche Erklärung.

PFAPA steht für periodisches Fieber, aphthöse Stomatitis, Pharyngitis und zervikale Adenitis. Es gilt als autoinflammatorisches Syndrom und nicht als ansteckende Infektion. Häufig tritt es in relativ regelmäßigen Episoden auf.
PFAPA ist auch als Marshall-Syndrom mit periodischem Fieber bekannt. Diese Bezeichnung wird als Synonym aufgeführt bei Orphanet · PFAPA (ORPHA:42642) ↗.
Zwischen den Episoden geht es vielen Kindern gut: Sie kehren in ihren Alltag zurück und wachsen wie erwartet. Eine geordnete Dokumentation kann helfen, Muster zu erkennen und Gespräche mit dem Kinderarzt zu unterstützen.
PFAPA fasst vier häufige Merkmale zusammen: periodisches Fieber, Aphthen im Mund, Rachenentzündung und vergrößerte Halslymphknoten.
Episoden kehren oft alle paar Wochen zurück und können mehrere Tage dauern. Bei vielen Familien wird das Muster recht vorhersehbar.
PFAPA wird normalerweise nicht als übertragbare Infektion beschrieben. Trotzdem sollten Symptome ärztlich abgeklärt werden, um andere Ursachen auszuschließen.
Fieber tritt in wiederholten Episoden auf und fällt den Familien häufig am stärksten auf.
Während einer Episode können Pharyngitis, Rötung oder Schmerzen beim Schlucken auftreten.
Manche Kinder entwickeln kleine, schmerzhafte Geschwüre im Mund.
Vergrößerte Halslymphknoten werden häufig während der Schübe bemerkt.
Bei manchen Kindern treten auch Unwohlsein, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen oder Müdigkeit auf.
Außerhalb der Schübe fühlen sich viele Kinder wohl und zeigen keine auffälligen Symptome.
PFAPA beginnt meist im frühen Kindesalter, oft zwischen 2 und 5 Jahren und häufig vor dem fünften Geburtstag.
Bei vielen Kindern werden die Episoden mit der Zeit seltener. Das Syndrom kann im späteren Kindesalter oder vor der Jugend verschwinden.
Manche Fälle dauern länger an oder treten in höherem Alter auf. Deshalb bleibt die ärztliche Abklärung wichtig.
Diese allgemeinen Informationen ersetzen weder eine Diagnose noch die Empfehlungen von medizinischem Fachpersonal.